Pflegegrad beantragen in Hagen: Unterstützung bei Antrag und Prüfung
Pflegegrad beantragen in Hagen — so unterstützen wir Sie beim Antrag <<< Stand vor der Pflegereform >>>
Der Pflegegrad ist der Schlüssel zu fast allen Leistungen der Pflegekasse: zum Pflegegeld, zu den Sachleistungen, zum Entlastungsbetrag und zur Verhinderungspflege. Doch der Weg dorthin erscheint vielen
Familien kompliziert. Er lässt sich in drei Schritte gliedern.
Schritt 1: Den Antrag stellen
Den Antrag auf Pflegegrad stellen Sie formlos bei Ihrer Pflegekasse, am besten schriftlich oder telefonisch.
Wichtig: Das Datum des Antrags zählt. Die Pflegekasse beauftragt daraufhin den Medizinischen Dienst, einen
Begutachtungstermin in Ihrer Wohnung zu vereinbaren.
Schritt 2: Die Begutachtung vorbereiten
Entscheidend für die Einstufung ist der Alltag, wie er sich tatsächlich darstellt. Wir empfehlen, ein
Pflegetagebuch zu führen und alle Einschränkungen zu dokumentieren, auch die, die man selbst längst als
normal empfindet: Schwierigkeiten beim Waschen und Anziehen, bei der Ernährung, bei der Mobilität, mit der
Orientierung oder mit dem Gedächtnis. Während der Begutachtung sollten die pflegenden Angehörigen,
soweit möglich, anwesend sein.
Schritt 3: Die Unterlagen prüfen
Nach der Begutachtung erhalten Sie einen Bescheid. Falls Sie mit der Einstufung nicht einverstanden sind,
können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen. Wir helfen Ihnen bei der Prüfung Ihrer Unterlagen
und geben Hilfestellung, auch beim Antrag auf einen höheren Pflegegrad.
Was wir sonst noch tun können
Auch mit Pflegegrad bleiben wir an Ihrer Seite: Wir beraten Sie, welche Leistungen sich in Ihrer Situation
miteinander kombinieren lassen, und übernehmen die Abrechnung mit der Pflegekasse direkt. Und wenn Sie
bereits von einem Pflegedienst betreut werden, der Sie im Bereich Alltagshilfe nicht unterstützt, können Sie
unsere Leistungen zusätzlich in Anspruch nehmen.
